Teegeschirr

 
 
 
Teeservice:
 
 
Teeservice: Was gehört zum Teekränzchen dazu? 
Das klassische Teeservice besteht aus Teekanne, Teetassen und Untertassen.
Bekanntlich isst das Auge mit. Das Sprichwort lässt sich ebenso auf das Trinken ausweiten, denn erst durch das passende Teeservice ist das Teekränzchen vollkommen. Teeliebhaber haben die Qual der Wahl – soll es das schlichte Tongeschirr sein oder lieber das feine Porzellan? Der Variationsspielraum ist groß.
Das gehört zum Teeservice
Das klassische Teeservice besteht aus Teekanne, Teetassen und Untertassen für sechs bis zwölf Personen. Kuchenteller gehören traditionell nicht zum Teeservice, sondern gelten als Kaffeegeschirr. Stattdessen gibt es noch viele weitere Elemente, die dem Teegeschirr hinzugefügt werden können. Dazu gehört beispielsweise das Stövchen, welches den Tee warm und das Aroma festhält, wenn nicht gar verstärkt, ein Milchkännchen und eine Zuckerdose, die zum Beispiel mit leckerem Kandiszucker gefüllt wird.
 
Lange Zeit war auch die Teeurne Teil des traditionellen Teegeschirrs. Bei der Teeurne handelt es sich um den Vorläufer der heutigen Teedose, ein urnenförmiges Gefäß, in dem der Tee aufbewahrt wurde. Ein umfangreiches Teeservice kann auch Teller oder Schalen für Teebeutel und Gebäck enthalten.
 
TEEKULTUR(EN): KURIOSES RUND UM DEN TEE
 Ein chinesischer Kaiser soll den Tee zufällig entdeckt haben
Großbritannien: Noch heute wird der "Five O'Clock Tea" eingenommen  Tee galt in China als Heilmittel, Ostfriesen zelebrieren überall auf der Welt ihre Teetied  Tee in Russland  Tee ist im Orient ein Zeichen der Gastfreundschaft (Quelle: imago/suedraumfoto) Ein chinesischer Kaiser soll den Tee zufällig entdeckt haben
Großbritannien: Noch heute wird der "Five O'Clock Tea" eingenommen, Tee ist im Orient ein Zeichen der Gastfreundschaft
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Teegeschirr aus urigem Ton
Welches Teerservice für das Teekränzchen das Richtige ist, ist vorrangig Geschmackssache. Beliebt ist Teegeschirr aus Ton. Eine bauchige Teekanne aus unglasiertem gebranntem Ton mit darauf abgestimmten Tontassen oder Bechern verleiht dem Plausch beim Teekränzchen viel Behaglichkeit.
 
Das ist aber nicht die einzige Eigenheit des Materials: Aus der urig anmutenden Teekanne sollte nur eine Teesorte ausgeschenkt werden. Unglasierter Ton ist in der Regel porös, wodurch das Material Aromen dauerhaft annimmt.
 
Teeservice aus feinem Porzellan
Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Teeservice aus Porzellan. Auch hier können die Ausfertigungen stark voneinander abweichen. So können Tassen und Kanne zum Beispiel mit aufwendigen Malereien versehen sein oder sich im schlichten Weiß präsentieren. Viele Teekenner ziehen Tassen, deren Innenseite weiß ist, vor. So können sie die Farbe des Tees erkennen und würdigen. Anders als Ton nimmt Porzellan keine Geschmacksstoffe auf und ist daher universal einsetzbar.
 
Teegeschirr und Metall?
Unterschiedlicher Meinung sind Tee-Experten bezüglich der Verwendung von Teekannen aus Metall. Viele raten davon ab, da dem Material nachgesagt wird, dass es den Geschmack des Tees negativ beeinflusst. Es gibt aber auch die Ansicht, dass sich Teekannen mit Silberbeschichtung besonders gut für die Zubereitung von kräftigen Teesorten wie Assam oder Ceylon eignen. In China und Japan werden außerdem traditionell gusseiserne Teekannen verwendet.
 
 
Die „Gong-Chun-Teekanne“ (chinesisch 供春壶), eine der ältesten bekannten Teekannen der Welt, Nachformung von Gu Jingzhou. Das Original befindet sich im Palastmuseum Peking.
Die Teekanne ist ein bauchiges, selten auch zylindrisches Gefäß aus Silber, Messing, Kupfer, Eisen, Steinzeug, Porzellan oder Glas, in dem Tee zubereitet, warmgehalten, transportiert und serviert werden kann. Von einer Kaffeekanne unterscheidet sich die Teekanne durch drei besondere Merkmale:
 
Sie ist etwa so breit wie hoch oder sogar breiter als hoch. So können die Farbstoffe und Aromen, die aus den aufgegossenen Teeblättern entweichen und die Neigung haben, am Boden zu bleiben, sich gleichmäßiger über das gesamte Wasser verteilen als bei einer schlanken Kanne.
Die Tülle der Teekanne ist sehr viel tiefer, oft sogar ganz unten an den Kannenkörper angebracht, um die im unteren Teil der Kanne konzentrierten Farbstoffe und Aromen als erstes in das Trinkgefäß gießen zu können. (Bei der Kaffeekanne ist die Tülle oben angesetzt, damit möglicher Kaffeesatz nicht in die Tasse gelangt.)
Es ist in der Regel eine Vorrichtung eingebaut, die die aufgebrühten Teeblätter beim Ausgießen zurückhält. Dies können Sieblöcher im Übergang vom Kannenkörper zur Tülle sein oder auch ein konischer Filtereinsatz, der von oben in die Kanne gehängt wird und bis zum Kannenboden reicht.
 
Japanische Teekanne des yokode-kyūsu-Typs
 
Teekanne der Manufaktur Fürstenberg, 1999
 
Teekanne aus Keramik, um 1980
Während die erste urkundliche Erwähnung von Tee in China auf das Jahr 221 v. Chr. datiert ist (Teesteuerbescheid), tauchen eigens für die Teezubereitung hergestellte Kannen aus dem roten Zǐshā-Ton der südchinesischen Region um Yixing erst in der Ming-Dynastie (1368–1644) auf. Die bis dahin übliche Teezubereitung durch Aufschäumen grünen Pulvertees direkt in der Trinkschale wich der Zubereitung durch Aufbrühen der Blätter in einer Teekanne. In der Kultur der späten Ming- und der darauffolgenden Qing-Dynastie spielte der gemeinsame Genuss erlesener Tees, die in hochwertigen Kannen zubereitet wurden, eine zentrale Rolle als Symbol des sozialen Status und gehobener Kultur.[1] Gelehrte und Adlige arbeiteten eng mit Töpfern, Kalligrafen und bildenden Künstlern zusammen, um möglichst einzigartige Gefäße zu schaffen.[2]
 
Chinesischer Tee wurde erstmals zu Beginn des 17. Jahrhunderts von der Niederländischen Ostindien-Kompanie nach Europa importiert. Eine Teekanne ist erstmals 1620 in der Inventarliste eines portugiesischen Händlers aus Macao dokumentiert. In der Ladung eines 1643 im südchinesischen Meer gesunkenen Schiffs fanden sich etwa 23.000 Objekte aus Porzellan, darunter auch 255 Teekannen. Form- und Farbgebung der keramischen Gegenstände kennzeichnen diese als chinesisches Exportporzellan für Europa. Die ersten in Europa selbst erhaltenen Teekannen stammen aus dem späten 17. Jahrhundert. Eine der frühesten bekannten Abbildungen einer Kanne aus rotem Yixing-Ton, deren Material und Formgebung eindeutig für eine Verwendung als Teekanne spricht, findet sich auf mehreren Gemälden von Pieter Gerritsz. van Roestraeten (1627–1698).[3] Gegen Ende der 1670er Jahre begannen europäische Keramiker wie Arij de Milde in Delft, John und David Elers in Staffordshire, England, zu Beginn des 18. Jahrhunderts Johann Friedrich Böttger in Meissen, Teekannen nach chinesischen Vorbildern herzustellen.[4]
 
Im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich in England eine birnenförmige Teekanne mit s-förmig gebogenem Ausguss,[5] die zusammen mit dem grünen Tee von den Engländern in Marokko eingeführt wurde und deren Form in der Teekultur im Nordwesten Afrikas bis heute Vorbild der meisten Teekannen ist.
 
Als Serviergefäß stehen Teekannen naturgemäß im Blickpunkt einer Tafel und sind so bei Geschirrserien oft das Aushängeschild des jeweiligen Designs. So gibt es sie in den verschiedensten Farben, Formen und Größen, rein sachlich-funktionell oder auch figürlich-kitschig mit allen Variationen dazwischen. Teekannen sind auch Sammlergegenstand und in einschlägigen Museen ausgestellt.
 
Steinzeug gehört neben Porzellan zur Klasse Sinterzeug. Beiden Erzeugnissen ist gemeinsam, dass als Ausgangsmaterial Tonerden mit hoher Reinheit und hohem Aluminiumoxidanteil dienen. Aufgrund nahezu fehlender Eisenoxidanteile bleibt Porzellan auch nach dem Brand weiß und bei dünnem Scherben durchscheinend.
Die notwendige Brenntemperatur hängt von der Zusammensetzung der Masse, des sogenannten Grünkörpers, ab und liegt in der Regel bei 1200 bis 1300°C.
Der vorwiegend graue Scherben entsteht durch eine reduzierende Brennatmosphäre. Steinzeug ist auch ohne Glasur wasserundurchlässig, hat aber eine raue Oberfläche. Ohne Glasur kann man es wie Stein schleifen, schneiden und polieren. Ein bekanntes frühes Beispiel dafür ist Böttgersteinzeug.
Ein technisch einfacherer Vorgang der Oberflächenglättung ist die Aufbringung von Glasuren. Diese können bei Steinzeug durch Einbringen von Kochsalz in einer späten Phase des Brennprozesses erzeugt werden. Das enthaltene Natrium erzeugt an der Oberfläche eine Schicht von Natrium-Aluminium-Silikaten, die bei den Ofentemperaturen schmilzt. Für kunsthandwerkliche Zwecke können den Glasuren auch Metallsalze von Kobalt, Mangan oder Eisen hinzugefügt sowie mehrere Brennschritte kombiniert werden.
Der für technische Anwendungen wesentliche Parameter Festigkeit wird neben dem Material von der thermischen Prozessführung des Sinterns bestimmt. Dazu gehört auch die schnelle Absenkung der Materialtemperatur zum Ende des Brennvorganges (Sturzkühlung), mit dem Gefügestrukturen eingefroren werden und unerwünschte Kristallisationsvorgänge unterdrückt werden.[1] Demgegenüber kann durch gezieltes Halten bestimmter Temperaturen und Einstellung von Redoxatmosphären die Oberfläche durch Glasuren gestaltet werden.
 
Verwendung
Steinzeug ist aufgrund des hohen Energieeinsatzes und der besonderen Rohstoffe teuer. Deshalb war sein Einsatz entweder an Luxusbedürfnissen oder an seinen besonderen Materialeigenschaften orientiert. Die Erzeugung war nur durch Kombination mehrerer technischer Wissensbereiche möglich. Der hohe Endpreis ermöglichte aber gleichzeitig in allen Prozessstufen die Arbeit besonders befähigter Handwerker. Nachdem das Material vermutlich beim Metallschmelzen entdeckt worden war, wurde das Wissen vom Schmelzofenbau auf die besonderen Brennöfen für die hohen Temperaturen übertragen. Bei der Herstellung der Keramikartikel entstanden schnell dünnwandige und komplizierte Gefäße, die von hoher Kunstfertigkeit zeugten. Hinzu kamen aufwändige Verzierungen durch Glasuren, ausgearbeitete oder aufgelegte Reliefgestaltungen sowie aufgesetzte Verzierungen wie kleine Quarzstückchen.
Neben diesem Luxusbedarf gab es praktische Anwendungen aufgrund der hohen chemischen Resistenz, des hohen Schmelzpunktes sowie der großen Festigkeit.
Für die Konservierung von Lebensmitteln war die Resistenz gegen Säuren, wässrige Laugen und Salz ideal gegenüber verbreiteten bleihaltigen Glasuren. Für die Pharmazie sowie die Herstellung chemischer Apparaturen war es vielfach geeigneter als die relativ weichen und niedrig schmelzenden Gläser. Auch Milcherzeugnisse, Getränke wie Bier oder die beliebten Sauerbrunnen wurden in Steinzeugflaschen gehandelt.
 
 
Glasur - Zweck
Ab einer Brenntemperatur von 1250 °C sind Steinzeuge vom Scherben dicht gebrannt. Porzellan wird bei Temperaturen bis 1400 °C dichtgebrannt. Es ergeben sich interkristalline glasartige Phasen, die eine geschlossene Porosität und gegebenenfalls eine Selbstglasur liefern. Die Oberfläche ist jedoch oft rau und besitzt die Farbe des entsprechenden Grundstoffes. Die Glasur erfolgt durch zusätzliche Stoffe, mit denen eine harte geschlossene Oberflächenschicht sowie verschiedene Farben erzeugt werden können. Die Bestandteile der Glasur bilden untereinander und mit dem Grundstoff eine Glas-Schicht aus einer Mischung aus verschiedenen Oxiden.
 
Glasuren werden zur Verbesserung der ästhetischen Wirkung (Farb- und Effektglasuren) aufgetragen oder dienen der Verbesserung von mechanischen und elektrischen Eigenschaften.
 
Bei Geschirren verringert die Glasur die Oberflächenrauheit, so sind sie besser zu reinigen, auch wird die Ritzhärte erhöht, wodurch die Gebrauchseigenschaften verbessert werden, da weniger verkratzt wird.
 
Hochspannungsisolatoren aus Elektroporzellan werden glasiert, um durch eine immanente Druckspannung die Festigkeit des Isolators zu erhöhen. Gleichzeitig wird dabei auch eine geeignete chemische Zusammensetzung der Oberfläche erreicht, die durch die Verringerung der Leitfähigkeit (keine Wasseraufnahme) den Kriechstrom reduziert. Die verringerte Rauheit beugt gleichzeitig einer schnelleren Verschmutzung vor.
 
Je höher die Brenntemperatur und die erreichbare Beständigkeit, desto eingeschränkter ist die Farbpalette. Während die Farbe Weiß durch Dispersion (Zugabe von Zinnoxid oder Zirkoniumoxid) entsteht, lassen sich andere Farben nur durch Zugeben färbender Metalloxide erreichen. Bekannt ist die blaue Cobaltglasur. Grün entsteht durch Chromoxid, Brauntöne durch Mangan oder das oft bereits enthaltene Eisen. Unter reduzierender Brennatmosphäre führt ein Eisenanteil zu graublauen Farbtönen.
 
Niedriggebrannte bunte Keramikglasuren enthalten oft noch lösliche Bestandteile, die beim Gebrauch so viel Substanz abgeben, dass sie noch giftig sind. Häufig gilt dies für Ziergegenstände mit aufgebrachten Engoben, die nicht völlig „verglast“ sind und gegenüber Glasuren eher kristallin und in der Oberfläche auch weniger geschlossen sind.
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